Mal eine Frage an die Experten:
Gibt es eine Empfehlung wie man am besten eine Testinstallation und ein Produktivsystem auf einem Rechner parallel installiert?
Benutzt Ihr dazu zwei Virtualisierungen oder einfach zwei IP´s, zwei Ports?
Was ist best practice?
Hintergrund: wir bekommen in der nächsten Woche neue Hardware und wollen neben unserer geliebten Installation noch eine zweite betreiben um erste Erfahrungen mit smallparts zu machen.
viele Grüße
Rainer
Hallo Rainer.
Virtualisierung. Keine Frage…
besser bei:
- Mehrere Systeme auf einer Hardware
- Leichtes Backup kompletter Systeme
- Kopie Systeme
- Installationen portabel (auf andere Maschinen)
- Möglichkeit auf zweites System zu Synchronisieren
- Bis hin zu High Available-Setup
- …
Die für mich beste und favorisierte Lösung ist Proxmox VE. Für einfache Setups kann ich ggf. gegen Budget die Installation und Einführung übernehmen. Ich habe dazu bereits entsprechen Workshops und Schulungen gegeben. Mal kurz am Bildschirm zeigen geht aber auch so. Meld dich bei Bedarf.
Das ist aber auch die einfachste Lösung (Installation, Betrieb). Damit sollte jeder in kurzer Zeit mit umgehen können. Es gibt dazu auch Trainings:
https://proxmox.com/de/training
Direkt "um die Ecke bei inett. Die übernehmen auch Support für Proxmox. Ich vermute aber, das ist für euch nicht nötig.
Aber vielleicht bevorzugt ihr ja auch eine andere Virtualisierungslösung (vorgeschrieben?).
Wie du darunter zwei EGw’s betreibst (Erreichbarkeit, Adressen,…) muss du dann schauen.
Stefan
Hallo Stefan,
auf dem Proxmox nimmst Du dann Debian, richtig?
kann ich da auch unsere jetzt laufende Ubuntu installation hin kopieren? Ich habe ein bischen Respekt davor, dass ich Probleme beim Umzug bekomme, wie hier gerade für Ubuntu 20.04 und Gruppenverwaltung beschrieben wird.
Danke!
Rainer
Hallo Rainer.
Basis von Proxmox ist Debian. Darauf virtualisierst du was du willst. Windows, Debian, Ubuntu, CentOS, …
Da hast du die volle Freiheit.
MAn kann bestehende Systeme auf Blech in eine virtuelle Maschine (VM) überführen. Das nennt sich dann P2V und kann mit verschiedenen Methoden gemacht werden. Ist das erst einmal auf Proxmox, kann man (dank eingebauter Datensicherung) solch eine VM u.a. auch per Sicherung von einer zur anderen Proxmox-Mascjine transportieren. Die Sicherung beinhalten nämlich die Konfiguration und die Festplatte(n).
Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Die Virtualisierung soll dir ja helfen Upgrades/Updates ohne schwitzige Hände durchführen zu können. Das schont echt die Nerven, wenn man mal eben per Klick das System sichern und ggf. auch wieder zurücksichern kann. Eine regelmäßige Vollsicherung des Systems nachts ist auch beruhigend. Was auch während des laufenden Betriebs funktioniert.
Ich habe in meinem Home-Office einen 10 Jahre alten Dell-PC mit Proxmox stehen. Neben Maul-Server, EGroupware, UCS, Debian-Remote-Desktop habe ich dort immer einige Testsysteme am laufen. Es braucht halt echt nicht viel. Bei meinem AG haben wir die ganzen Nebensysteme auf Dell-PCs laufen (Proxmox-Cluster). Mit ein paar Kisten auf Reserve im Keller. Alles gebraucht gekauft 
Stefan
Hallo Stefan,
in Ubuntu gibt es server snaps zur Installation. Ist eins davon zu empfehlen um die EGroupware zu installieren?
viele Grüße
Rainer
???
Was soll EGw mit diesen Server-Diensten auf einem Server? Du versuchst doch eh schon Ubuntu-Server zu installieren. Darauf installiert man EGroupware.
Ich kann dir nur empfehlen: Keep it simple
Darum würde ich persönlich nicht ohne weiteren zwingenden Grund Ubuntu verwenden.
Der einfachste, schlankeste und schnellste Weg führt über Debian:
Wenn du aber unbedingt Ubuntu verwenden möchtest, dann halte dich doch einfach an die Installationsanleitung:
Stefan
Hallo Stefan,
ich gehe jetzt strikt nach Deiner Anleitung vor. Komme aber bei
apt install egroupware-docker -y
nicht weiter (s.u.)
hast Du einen Tip?
Rainer
root@TestEgroupware:~# echo ‘deb http://download.opensuse.org/repositories/server:/eGroupWare/Debian_10/ /’ > /etc/apt/sources.list.d/server:eGroupWare.list
root@TestEgroupware:~# wget -nv https://download.opensuse.org/repositories/server:eGroupWare/Debian_10/Release.key -O Release.key
2020-07-01 15:32:53 URL:https://download.opensuse.org/repositories/server:/eGroupWare/Debian_10/Release.key [1109/1109] -> “Release.key” [1]
root@TestEgroupware:~# apt-key add - < Release.key
OK
root@TestEgroupware:~# apt update
OK:1 http://ftp.uni-kl.de/debian buster InRelease
OK:2 http://ftp.uni-kl.de/debian buster-updates InRelease
OK:3 http://security.debian.org/debian-security buster/updates InRelease
OK:4 http://download.opensuse.org/repositories/server:/eGroupWare/Debian_10 InRelease
Paketlisten werden gelesen… Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen… Fertig
Alle Pakete sind aktuell.
root@TestEgroupware:~# apt install egroupware-docker -y
Paketlisten werden gelesen… Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen… Fertig
E: Paket egroupware-docker kann nicht gefunden werden.
root@TestEgroupware:~#
Hallo Rainer,
das sieht augenscheinlich erst einmal alles korrekt aus.
Ich habe gerade eine Testinstallation gemacht: Funktioniert wie es soll.
Hast du vorher andere Pakete installieren können (z. B. mc) und hast du das System auf den aktuellen Stand bringen können (apt upgrade)?
Stefan
Habs gefunden.
Ich hatte das Debian ISO i386 geladen und installiert… ;-))
Falls Du Deine Anleitungen mal auf “Narrensicherheit” überprüfen lassen möchtest, bin ich wahrscheinlich ein guter Kandidat… (Ich wollte noch nachfragen, hab mich aber nicht getraut. Nach dem Motto: es gibt auch peinliche Fragen.)
Na denn
Rainer
Hallo Rainer.
Da wäre ich nun nicht drauf gekommen. Ich habe das nun in dem Artikel präzisiert:
Und Fehler passieren/macht man, damit man daraus lernt, sie abstellt und dokumentiert. Insofern: Danke! 
Stefan
Gerne ;-))
in einem anderen thread hattest Du angeboten mir zu zeigen wie ich meine laufende Egroupware auf eine Proxmox VM umziehen kann.
Wann hast Du Zeit dazu?
Rainer